schliessen

Frankreich - 2015

Freunde - Familie und

Dienstag, 12. Mai Glinde - Hammelburg

So haben wir uns den Reisebeginn nicht vorgestellt. Unsere Kupplung macht seit dem letzten Wochenende Probleme. Am Montag, 11.5., Werkstatttermin bei IVECO. Diagnose: Kupplung muss erneuert werden. Es ist noch fraglich ob die Werkstatt die Reparatur innerhalb eines Tages schafft. Sie schaffen es und um 18 Uhr können wir unser Mobil abholen.
Nun heißt es: Kühlschrank „voll power“ und packen, denn am Dienstagmittag wollen wir aufbrechen.

Dienstag
Letzte Erledigungen – Mobil ist gepackt - Abschied von den Nachbarn die unser Haus hüten werden. Es ist schwülwarm – Gewitterluft. Schon auf der Autobahnauffahrt Oststeinbek Vollsperrung wegen eines Verkehrsunfalls. Wir quälen uns mit vielen anderen Fahrzeugen durch das Industriegebiet Billbook, um bei Moorfleet auf die Autobahn Richtung Süden zu gelangen. Am Spätnachmittag setzen heftige Regengüsse ein, die uns mit kleinen trockenen Pausen begleiten. In Hammelburg fahren wir auf den Stellplatz – für heute ist Schluss.
Nervig: die nahe Kirchturmuhr schlägt alle 15 Min. und raubt uns den Schlaf.



   |   Tages KM: 487   |   GPS Nord: 50°06'51   |   GPS Ost: 09°53'16

bild_1532_01.jpgbild_1532_02.jpgbild_1532_03.jpgbild_1532_04.jpgbild_1532_05.jpg

Mittwoch, 13. Mai Hammelburg - Trostberg

Abstecher bei Familie Schell in Aschbach und weiter über Regensburg bei schönstem Maiwetter. Die Sonne strahlt, Wiesen und Bäume zeigen ihr schönstes Grün – eine Augenweide! Es geht bergauf und bergab - durch kleine Orte mit schmucken Bauernhöfen und Gaststätten. Wir wussten gar nicht mehr wie schön Bayern ist!!!
Gegen 17 Uhr erreichen wir in Treffpunkt in Trostberg. Hier hat „Bayern Peter“ für die nächsten vier Tage ein Treffen mit Reisemobil-Freunden arrangiert.
Ein großes Zelt ist aufgestellt darin werden wir alle Platz finden, denn für die nächsten Tage hat der Wetterbericht nicht nur Sonnenschein angekündigt.
Abends: erstes Kennenlernen und plaudern bei Bier und Wein.


   |   Tages KM: 392   |   GPS Nord: 48°01'19   |   GPS Ost: 12°32'44

bild_1533_01.jpgbild_1533_02.jpgbild_1533_03.jpg

Donnerstag, 14. Mai Trostberg

Feiertag. In der Nacht heftige Regenschauer. Nach und nach treffen die restlichen Mobile ein. Das Wetter sieht nicht vielversprechend aus, es tröpfelt. Kleine Gruppen tauschen sich über Reisen und „dies und das“ aus.
Der Grill wird angeheizt und um 18 Uhr heißt uns Peter im Festzelt willkommen - es sollen für alle ein paar unbeschwerte Tage werden. Nicht vergessen sollen wir Freunde, die im letzten Jahr gestorben sind – die Einschläge kommen immer näher. Wie lange werden wir mit unseren Mobilen noch unterwegs sein – 5 Jahre, 10 Jahre oder länger?
Der Grill ist bereit, die Kinder von Peter und Inge grillen wie die „Weltmeister“. Dazu gibt es selbstgemachten Kartoffelsalat von Inge – oberlecker.
Verdauungsschnäpse machen die Runde, die Stimmung ist vergnügt und mit interessanten Gesprächen vergeht die Zeit wie im Fluge.


bild_1534_01.jpgbild_1534_02.jpgbild_1534_03.jpgbild_1534_04.jpgbild_1534_05.jpgbild_1534_06.jpgbild_1534_07.jpgbild_1534_08.jpgbild_1534_09.jpg

Freitag, 15. Mai Trostberg

Fällt die Fahrradtour ins Wasser? Um 10 Uhr setzt Regen ein. Kein weiß-blauer Himmel über Bayern! Doch es gibt einige Unerschrockene. Willy möchte zum Chiemsee und bei gutem Wetter einmal drum herum radeln – insgesamt 60 km. Kein Problem da alle, außer Harald, Elektroräder haben. Etwas später kommt Inge und schlägt eine 30 km Tour vor. Es radeln 2 Gruppen, ich fahre mit Inge. Durch das hügelige Oberbayern geht es Richtung Chiemsee. Das Gras steht hoch und die vielen bunten Wiesenblumen geben ein farbenprächtiges Bild ab. Kleine Dörfer und Kirchturmspitzen schauen hinter Hügeln hervor. Es gibt Orte, die nur aus einem Bauerngehöft bestehen. Mal radeln wir links, mal biegen wir rechts ab – den Rückweg würde ich nie allein finden und eine Landkarte habe ich nicht dabei.
Unser Rundweg endet nach 33 km in Trostberg. Just als wir ankommen marschiert die Caféhausgruppe vom Platz und wir hinterher. „Bärbel“ ist auf so viele Gäste nicht eingerichtet – die Kaffeemaschine hat Mühe so viele Tassen „zu kochen“. Peter und ich erwischen die letzten zwei Stück selbstgebackenen Kuchen. Auf dem Rückweg setzt Regen ein, wir sind wieder einmal schirmlos.
Um 18 Uhr werden serviert: Spießbraten mit Semmelknödel.
In geselliger Runde und spaßigen Anekdoten ist es schnell 22 Uhr und die ersten Gäste verziehen sich in ihre Mobile.
Morgen erwartet uns ein Ausflugsprogramm


bild_1535_01.jpgbild_1535_02.jpgbild_1535_03.jpgbild_1535_04.jpgbild_1535_05.jpgbild_1535_06.jpgbild_1535_07.jpgbild_1535_08.jpgbild_1535_09.jpgbild_1535_10.jpgbild_1535_11.jpgbild_1535_12.jpgbild_1535_13.jpg

Samstag, 16. Mai Trostberg

Um 10 Uhr steigen wir in den Ausflugsbus zum Automuseum nach Amerang. Wir haben 2 Stunden Zeit für eine intensive Besichtigung der Oldtimer von der Anfangsgeschichte der Automobile bis Ende 1970. Eine weitere Ausstellung über das Thema: Wie hat man um 1950 gelebt und wie war man eingerichtet ruft bei uns Erinnerungen wach. Auch die große Eisenbahnanlage im Keller lässt „Männerherzen“ höher schlagen.
Weiter geht es nach Wasserburg am Inn. Der Regen macht Pause. Biergärten und Eiscafés machen uns die Auswahl schwer. Ein Bummel vorbei an den zauberhaften Häuserfassaden sollte nicht versäumt werden.
Zurück bei den Mobilen genießen wir den Sonnenschein und relaxen.
Um 18 Uhr treffen wir uns im Zelt zum Italienischen Abend mit Pizza, Rotwein und zum Nachtisch Eis.
Peter und ich verlassen als letzte das Zelt – es ist einfach zu gemütlich!


bild_1536_01.jpgbild_1536_02.jpgbild_1536_03.jpgbild_1536_04.jpgbild_1536_05.jpgbild_1536_06.jpgbild_1536_07.jpgbild_1536_08.jpgbild_1536_09.jpgbild_1536_10.jpgbild_1536_11.jpgbild_1536_12.jpgbild_1536_13.jpgbild_1536_14.jpgbild_1536_15.jpgbild_1536_16.jpgbild_1536_17.jpg

Sonntag, 17. Mai Trostberg - Walchsee (A)

Wie heißt es doch so schön: die Weißwürste dürfen das Mittagsläuten nicht hören?
So sitzen die ersten Gäste bereits um 8.30 Uhr an den Tischen und lassen sich Weißwurst und Brezeln schmecken. Die ersten Mobile brechen auf. Ibe hält eine Abschiedsrede und alle sind sich einig: wieder einmal hat es Peter aus Bayern verstanden uns vier Tage lang zu verwöhnen.
Doch jeder, der einmal so ein Fest ausgerichtet hat, weiß es braucht viel Zeit – vielleicht auch schlaflose Nächte – um solch ein Fest zu organisieren. Danke an Peter und Inge!
Peter und ich brechen gegen 11 Uhr auf. Bis zu unserem Ziel in Walchsee ist es nicht weit. Dort wollen wir Freunde und Verwandte treffen und ein paar Tage etwas gemeinsam unternehmen. Hoffentlich spielt das Wetter mit


   |   Tages KM: 64

bild_1537_01.jpgbild_1537_02.jpgbild_1537_03.jpgbild_1537_04.jpgbild_1537_05.jpgbild_1537_06.jpgbild_1537_07.jpgbild_1537_08.jpgbild_1537_09.jpgbild_1537_10.jpgbild_1537_11.jpgbild_1537_12.jpg

Montag, 18. Mai Walchsee

Der Montag verspricht ganz ein Tag nach unserem Wünschen zu werden. Mit frischen Brötchen sitzen wir um 9 Uhr mit Freunden zum Frühstücken auf der Terrasse im Sonnenschein. Was kann es uns doch wieder gut gehen!!! Zu Fuß geht es zum Käseeinkauf nach Durchholzen und über Wanderwege zurück. Mittags fahren wir mit dem Sessellift zum Bergstation und genießen die schöne Aussicht auf den „Zahmen Kaiser“ und Walchsee bei Kaffee und Kuchen.
Doch die Wetteraussichten für die nächsten Tage sind nicht erfreulich: Regen und Schneefall bis auf 1000 m.
Abendessen auf der Terrasse mit Wein und Bier. Kaum sind wir in Mobil, zieht Gewitter auf und Regen setzt ein.
Schade, der Wetterbericht hat Recht behalten.


bild_1538_01.jpgbild_1538_02.jpgbild_1538_03.jpgbild_1538_04.jpgbild_1538_05.jpgbild_1538_06.jpgbild_1538_07.jpgbild_1538_08.jpgbild_1538_09.jpgbild_1538_10.jpgbild_1538_11.jpgbild_1538_12.jpgbild_1538_13.jpg

Dienstag, 19. Mai - Dienstag 26. Mai Walchsee

Bei überwiegend regnerischen Tagen unternehmen wir Ausflüge und sitzen abends im Aufenthaltsraum bei Wein und Bier beisammen. Peters Tante Uschi ist wegen Schneefall von der Alm zurück und hat den Kachelofen im Aufenthaltsraum eingeheizt.
Es geht sehr lustig zu. Uschi ist eine „Stimmungskanone“ uns weiß so manche lustige Geschichte zu erzählen – wir lachen uns „halbtot“ und finden erst spät in unsere Betten.


bild_1539_01.jpgbild_1539_02.jpgbild_1539_03.jpgbild_1539_04.jpgbild_1539_05.jpgbild_1539_06.jpgbild_1539_07.jpgbild_1539_08.jpgbild_1539_09.jpgbild_1539_10.jpgbild_1539_11.jpgbild_1539_12.jpgbild_1539_13.jpgbild_1539_14.jpgbild_1539_15.jpgbild_1539_16.jpgbild_1539_17.jpgbild_1539_18.jpgbild_1539_19.jpgbild_1539_20.jpgbild_1539_21.jpgbild_1539_22.jpgbild_1539_23.jpgbild_1539_24.jpg

Mittwoch, 27.Mai Walchsee - Hall in Tirol

Wir fahren weiter in das Städtchen Rattenberg und ab Mittag hört der Regen auf. Die Altstadt von Rattenberg lohnt einen Besuch. Glasbläserkunst, Silberbergwerk (nicht mehr in Betrieb), und die Inn-Schifffahrt haben das Städten zu Reichtum verholfen. In den engen Gassen reihen sich die Geschäfte mit den Produkten der Glasbläserei. Es lohnt sich das kleine Museum am Ortsausgang anzuschauen. Mir haben besonders die Informationen über den Silberbergbau und das Treideln der Innschiffe gefallen.
Nach 45 km ist Hall erreicht. Vor dem Campingplatz befinden sich die Stellplätze für die größeren Mobile. Nach 1 km Fußmarsch ist die Altstadt von Hall erreicht. Auch diese Stadt wurde reich durch den Salzhandel. Die mittelalterlichen Gassen sind mit Kopfsteinpflaster versehen und man kann sich an alten Fassaden und schönen Kirchen erfreuen. Viele kleine Geschäfte, Restaurants und Cafés warten auf Touristen. Das Wetter wird immer besser und die Gipfel der schneebedeckten Berge treten hinter den Wolken hervor. Das Schwimmbad am Campingplatz ist beheizt und darf kostenlos benutzt werden, doch in der Vorsaison auf dem benachbarten Platz ist noch nicht viel Betrieb. Dieser Ort eignet sich gut als Ausgangspunkt für die Stadtbesichtigung von Innsbruck – Busanbindung.


   |   Tages KM: 91   |   GPS Nord: 47°17'04   |   GPS Ost: 11°29'46

bild_1540_02.jpgbild_1540_03.jpgbild_1540_03_b.jpgbild_1540_04.jpgbild_1540_05.jpgbild_1540_06.jpgbild_1540_07.jpgbild_1540_08.jpgbild_1540_09.jpgbild_1540_10.jpgbild_1540_11.jpgbild_1540_12.jpgbild_1540_13.jpgbild_1540_14.jpgbild_1540_15.jpgbild_1540_16.jpgbild_1540_17.jpgbild_1540_18.jpgbild_1540_19.jpgbild_1540_20.jpgbild_1540_21.jpg

Donnerstag, 28. Mai Hall in Tirol - Kressbron

Heute haben wir Sonnenschein pur. Wir nehmen die Nebenstrecke über Landeck und den
Arlbergpass Richtung Bodensee, da wir auf Autobahnen über 3,5 t mit der Go-Box arbeiten müssen (und das ist für uns richtig teuer). Die Ausschilderung ist nicht leicht zu finden, denn immer wieder will man uns auf die Autobahn führen. Wir sehen schneebedeckte Berge, und auf den Bergwiesen blüht es farbenprächtig in Hülle und Fülle.
Auf dem von uns anvisierten Wohnmobilstellplatz in Gohren bei Kressbronn sollen angeblich 45 Mobile Platz haben. Doch einige Mobile haben haben sie sich so „breit gemacht“, dass für uns nur der PKW Parkplatz bleibt.
Schon bald schwingen wir uns auf die Räder nach Wasserburg. Es geht überwiegend am Bodensee entlang durch kleine Orte mit wenig Verkehr. Die Ferienwohnungen sind belegt (so sagen es die Schilder aus) und in den Vordergärten blühen üppig Rosen und Stauden. Die Natur ist viel weiter als bei uns in Norddeutschland. Die Bauern leben vom Wein- und Obstanbau und in den Hofläden werden diese Erzeugnisse auch angeboten.
In Wasserburg schauen wir uns die Kirche an und von der Ufer-Promenade hat man einen herrlichen Blick über den See. Zauberhaft auch bei Regen?


   |   Tages KM: 234   |   GPS Nord: 47°35'18   |   GPS Ost: 9°33'45

bild_1541_01.jpgbild_1541_02.jpgbild_1541_03.jpgbild_1541_04.jpgbild_1541_05.jpgbild_1541_06.jpgbild_1541_07.jpgbild_1541_08.jpgbild_1541_09.jpgbild_1541_10.jpgbild_1541_11.jpg

Freitag, 29.Mai Kressbron - Zürich

Über Landstraßen und Einkäufen in Österreich geht es weiter über die Autobahn nach Zürich. Wieder einmal überrascht uns das Navi – jedes Mal findet es einen anderen Weg. Dieses Mal wollen wir gleich am Mythenquai direkt am Zürich-See parken. Ob es noch auf dem Busparkplatz gegen Gebühr erlaubt ist? Ja es ist möglich ohne Einschränkung für Mobile und kostet pro Stunde 1 Franken. Wir genießen den Blick auf den See und warten auf unsere Tochter. Gemeinsam machen wir einen längeren Spaziergang am See. Bei den hochsommerlichen Temperaturen ist „ganz“ Zürich im Feien unterwegs und die Grasflächen in den Parks werden für ein erstes Sonnenbad genutzt. Auch die Biergärten sind gut besucht.
Kaum haben wir es uns spätabends in unseren Mobilbetten bequem gemacht, fängt es an zu regnen. Dieses Jahr haben wir wohl einfach kein Glück mit dem Wetter!!!


   |   Tages KM: 151   |   GPS Nord: 47°21'39   |   GPS Ost: 8°32'09

bild_1542_01.jpgbild_1542_02.jpgbild_1542_03.jpgbild_1542_04.jpgbild_1542_05.jpgbild_1542_06.jpgbild_1542_07.jpg

Samstag, 30.Mai Zürich - Steckborn

Bereits um 8 Uhr treffen die ersten Doppeldeckerbusse am Zürichsee ein. Viele junge Menschen „aller Nationalitäten“ steigen aus und schwirren in die nahe Stadt. Im Nu sind wir von etlichen Bussen umzingelt. Wir beeilen uns mit dem Frühstück und beschließen bis Sonntagnachmittag noch ein wenig am Bodensee auf Schweizer Seite zu radeln.
Steckborn ist ein kleiner beschaulicher Ort direkt am Untersee. Auf dem P 4 dürfen Mobile für 12 Franken den ganzen Tag parken, ein guter Ausgangspunkt für Radtouren in die eine oder andere Richtung. Das wollen wir auch zugleich ausprobieren und fahren nach Stein am Rhein. Ein Radweg führt mit einigen Steigungen fast immer am See entlang. Stein am Rhein ist eine zauberhafte alte Stadt mit vielen Fachwerkhäusern und schönen Fassadenmalereien. Bei dem heutigen sonnigen Wetter sind viele Touristen unterwegs. Wir fahren noch über die Grenze nach Deutschland und machen uns dann auf den Rückweg. Am Straßenrand werden die ersten frischen Erdbeeren verkauft. In Deutschland 500 g 2,50 €, in der Schweiz 4,50 Franken.
Obwohl wir die Strecke kennen, wirkt die Landschaft aus dieser Richtung anders.
Gegen 16 Uhr sind wir am Stellplatz, Tagesetappe 33 Kilometer.
Wir haben Nachbarn bekommen – zwei weitere Mobile stehen neben uns.
Wieder schrecken uns Kirchturmglocken aus dem Schlaf. Die Metallglocken schlagen alle 15 Min. und zu jeder vollen Stunde die Stundenanzahl. Wie halten die Bewohner von Steckborn das nur aus???


   |   Tages KM: 63   |   GPS Nord: 47°40'04   |   GPS Ost: 8°59'05

bild_1543_01.jpgbild_1543_02.jpgbild_1543_03.jpgbild_1543_04.jpgbild_1543_05.jpgbild_1543_06.jpgbild_1543_07.jpgbild_1543_08.jpgbild_1543_09.jpgbild_1543_10.jpgbild_1543_11.jpgbild_1543_12.jpgbild_1543_13.jpgbild_1543_14.jpgbild_1543_15.jpgbild_1543_16.jpgbild_1543_17.jpg

Sonntag, 31.Mai Steckborn – St. Gallen

Bei Sonnenschein geht es heute in die andere Richtung nach Konstanz. Ein Großteil der Strecke führt über Schotterwege. Wir fragen uns: Wer ist berechtigt auf dem schmalen Fahrstreifen der Schotterwege zu fahren – wir oder die anderen? Antwort: immer die anderen!
Konstanz ist einen Besuch wert. Auch hier schöne bemalte alte Fassaden und Fachwerkhäuser. Schade, dass am Sonntag die Geschäfte geschlossen sind. Die ganze Altstadt ist eine Fußgängerzone mit vielen Sitzgelegenheiten vor den Cafés und Restaurants. Wir sind begeistert und müssen unbedingt einmal wiederkommen.
Für die Rücktour benötigen wir eine gute Stunde. Nach Ver- und Entsorgen geht es weiter mit dem Mobil zu unserer Familie nach St. Gallen. Hier werden wir eine Woche während der Abwesenheit der Eltern unsere Enkelkinder betreuen.
Wohnmobilfahrer in der Schweiz unwillkommen?
Weil wir seitlich neben den Besucherparkplätzen parken rufen Anwohner die Polizei. Wir erhalten ein Strafticket in Höhe von 40 Franken, welches sofort zu bezahlen ist. Ärgerlich, denn Tina und Björn hatten mit ihren PKW zwei Parkplätze für uns reserviert.


   |   Tages KM: 55

bild_1544_01.jpgbild_1544_02.jpgbild_1544_03.jpgbild_1544_04.jpgbild_1544_05.jpgbild_1544_06.jpgbild_1544_07.jpgbild_1544_08.jpgbild_1544_09.jpgbild_1544_10.jpgbild_1544_11.jpgbild_1544_12.jpgbild_1544_13.jpgbild_1544_14.jpg

Montag, 1.Juni - Sonntag, 7. Juni St. Gallen

Eine Woche Enkelkinder - 24 Stunden am Tag. Schön – aber auch anstrengend, da wir total aus der Übung sind.
Noch am Sonntagabend fahren wir nach Zürich und übernachten am Myhtenquai. Unterwegs ein heftiges Gewitter mit sintflutartigen Regenfällen. Es kühlt ab und die schwülwarme Luft der letzten Tage ist verflogen.


   |   Tages KM: 98

bild_1545_01.jpgbild_1545_02.jpgbild_1545_03.jpgbild_1545_04.jpgbild_1545_05.jpgbild_1545_06.jpgbild_1545_07.jpgbild_1545_08.jpgbild_1545_09.jpgbild_1545_10.jpgbild_1545_11.jpgbild_1545_12.jpgbild_1545_13.jpg

Montag, 8.Juni Zürich - CP La Gagére bei Autun

Nach einer Woche „Arbeit“ haben wir uns ein paar Urlaubstage verdient und brausen Richtung Frankreich Atlantikküste weiter. Wie immer wollen wir Autobahnen meiden. Die Sonne ist vorerst unser Begleiter.
Eine für uns neue Strecke führt am Bieler und Neuchâtel See entlang. Weinanbau, einfache und noble Häuser, üppige Blumenrabatten und Palmen – südliches Flair. Weiter durch das Burgund, Kühe grasen auf grünen Weiden, beschauliche Orte und zig Kreisverkehre werden durchfahren – Strecke schaffen wir so nicht. Es ist schon später Nachmittag als wir unser Ziel, den CP La Gagére bei Autun erreichen. Dieser liegt abgelegen auf einem Hügel, inmitten der Natur und hat ein beheiztes Schwimmbad. Auch Internet ist möglich, aber viel zu schwach.


   |   Tages KM: 450   |   GPS Nord: 46°49'05"   |   GPS Ost: 4°03'26"

bild_1546_01.jpgbild_1546_02.jpgbild_1546_03.jpg

Dienstag, 9.Juni La Gagére

Das Wetter ist bedeckt – wir radeln in den kleinen Ort Luzy. Den Hügel steil bergab auf einspurigem Weg, ein Stück die Landstr. entlang und weiter auf den Zufahrtswegen von abgelegenen Höfen. Einige kleine Häuser haben sich Touristen als Ferienhäuser hergerichtet und Blumen- nebst Gemüsegärten angelegt - alles wirkt sehr verschlafen. Von den Anhöhen hat man einen weiten Blick ins Land.
Luzy hat etliche Einkaufsmöglichkeiten für Brot, Fleisch, Obst, Gemüse und einen großen Supermarkt. Peter geht zum Friseur. Auf der Rücktour haben wir Sonne pur. Das letzte steile Stück muss Peter schieben, ich trete heftig in die Pedale und mein Akku schafft es mit blinken bis zum Platz. Puh! Die heutige Tour über 28 km war nicht besonders lang, aber anspruchsvoll und sehr schön.
Leider verzieht sich die Sonne als wir draußen relaxen wollen. Aber das Schwimmbad ist wunderbar warm. Morgen wollen wir ein Stück weiter Richtung Atlantikküste.


bild_1547_01.jpg

Mittwoch, 10.Juni La Gagére – Nersac

Über gute Nationalrouten fahren wir gen Westen. Für die heutige Übernachtung haben wir aus unserem Stellplatzführer einen Platz auf einem Weingut herausgepickt, unweit der Stadt Angouléme. Doch wie sich Vorort herausstellt, wird dieser Platz nicht mehr betrieben. So sind wir vergeblich einige Straßen mal rauf mal runter und wieder wenden abgefahren.
Wir probieren die Stellplatzsuche mit unserem Navi und hurra – in nur 8 km soll sich einer befinden. Der kleine unscheinbare Ort hat einen Womo-Stellplatz unter Bäumen direkt neben der Polizeistation. Doch auf dem einzigen größeren Platz wo wir parken können, steht bereits ein kleineres Mobil. Jetzt ist guter Rat teuer. Wir stellen uns kurzerhand über mehrere Parkplätze vor das Rathaus. Morgen früh wollen wir ohnehin weiter.


   |   Tages KM: 470   |   GPS Nord: 45°37'30"   |   GPS Ost: 0°02'58"

bild_1548_01.jpgbild_1548_02.jpg

Donnerstag, 11.Juni Nersac – CP Euronat Atlantikküste

Es gibt zwei Möglichkeiten der Anreise zu unserem ausgesuchten Ziel. Die kürzere: mit der Fähre über die Gironde-Mündung oder die längere: über die Autobahn um Bordeaux herum und weiter durch viele kleine Orte mit Geschwindigkeitsbegrenzungen. Wir wählen die zweite und haben gegen Mittag unser Ziel erreicht.
Der CP besteht seit 40 Jahren hat aber in den letzten Jahren ungewöhnlich zugelegt. Außer unzähligen Stellplätzen für Camper und Caravans sind Mobilheim- und kleine Ferienhäusersiedlungen entstanden. Wir schätzen bei Vollbelegung 6.000 Personen. Doch das Gelände ist sehr weitläufig und jeder Stellplatz hat weit über 100 qm. Pinienbäume in allen Größen geben Schatten und Sichtschutz.
Wir wollen vorläufig eine Woche bleiben und haben schon bald für uns ein passendes Plätzchen gefunden. Trotz bedecktem Himmel können wir draußen sitzen und später machen wir mit den Rädern einen Erkundigungstripp.
Unsere Platznachbarn geben uns einen Tipp für einen schönen Reisestopp: die Insel Ile de Ré. Vielleicht schauen wir uns die Insel auf unserer Rücktour an.


   |   Tages KM: 197   |   GPS Nord: 45°25'03   |   GPS West: 1°08'51

Freitag, 12.Juni CP Euronat

Die ganze Nacht hat es geregnet und erst gegen Morgen hört der Regen auf. Wir beschließen eine Radtour zu unternehmen. Das Radwegenetz in die nähere Umgebung ist gut ausgebaut – heute ist Soulac sur Mer unser Ziel. Überwiegend durch Waldgebiet und später am Meer entlang erreichen wir Soulac. Wir parken die Räder an der Strandpromenade und machen einen Stadtbummel. Die meisten Geschäfte, auch die Markthalle, befinden sich in der kleinen Einkaufsstr. die sich einmal durch den kleinen Ort schlängelt. Etliche Touristen sind auf den „den Beinen“. Kein Wunder, denn heute ist ideales Shopping Wetter. Ein kleines Buchgeschäft begeistert uns mit seiner Vielfalt. Besonders der Stellplatzführer für Womo in Frankreich (4.800 Plätze soll es geben) und auch der Stellplatzführer nur für kostenlose Stellplätze dieser ist super– so etwas muss in Deutschland noch erst „auf den Markt“ gebracht werden!
Die Rücktour erfolgt auf gleichem Wege mit einem Abstecher bei Le Gurp. Mittags am Platz scheint bereits voll die Sonne. Der Strand ruft. Hinter einer geschützten Dünenlandschaft breiten sich ein Kilometer langer Sandstrand und dahinter der unendliche Atlantik aus. Man kann in beide Richtungen am Strand laufen, wobei wir uns für die zu den Bunkern aus dem 2. Weltkrieg entscheiden. Diese liegen fast im Wasser, denn über die vielen Jahre hat sich das Meer immer mehr von der Dünenlandschaft einverleibt. Es weht am Meer ein frischer Wind und die meisten Sonnenanbeter liegen geschützt am Dünenrand.
Abends erkunden wir den CP-Teil der Mobilhome – er ist riesengroß.


bild_1550_01.jpgbild_1550_02.jpgbild_1550_03.jpgbild_1550_04.jpgbild_1550_05.jpgbild_1550_06.jpgbild_1550_07.jpgbild_1550_08.jpgbild_1550_09.jpgbild_1550_10.jpgbild_1550_11.jpgbild_1550_12.jpg

Samstag, 13.Juni CP Euronat

Der gestrige Wetterbericht sagt für heute Sonne voraus. So ignorieren wir die dunklen Wolken vom Meer her und fahren gegen 10 Uhr Richtung Grayan-et-l’Hopital – da sieht es ganz hell aus. Doch die dunklen Wolken kommen bedrohlich näher. Was tun, weiterfahren oder umkehren? Ich schlagen vor zurück – zurück in das dunkle Etwas. Wind kommt auf, Donnergrollen in der Ferne und schon fängt es an zu tröpfeln. Am Weg einige Unterstände fürs Vieh – unterstellen? Nein weiter, der Wind und das Tröpfeln nehmen zu. Auf unserer Strecke sehen wir einen kleinen roten PKW, rechts liegen einige Angelteiche mit kleinen Hütten davor. Der PKW kommt näher und weist uns den Weg zu einer dieser kleinen Hütten. Ein älterer Herr steigt aus und schließt die einfache Hütte auf, die Räder stellen wir geschützt im niedrigen Unterstand ab. Just rechtzeitig, denn heftiger Regen prasselt nieder. Der nette Herr lädt mit Handbewegung in seine Hütte einzutreten. Unsere Augen müssen sich erst an die Dunkelheit gewöhnen. Der kleine niedrige Raum ist mit einem Tisch und Stühlen Drumherum bestückt, in der einen Ecke steht ein Bett und auf der Anrichte liegenwahllos einige Gegenstände. Wo sind wir hier gelandet? Wir sollen auf den Stühlen Platz nehmen, der nette Herr steht uns gegenüber. Die Unterhaltung gestaltet sich mühsam, denn er spricht nur 3 bis 4 Worte deutsch (immerhin) und auch mit meinen Sprachkenntnissen ist es nicht weit her. Aber wir finden heraus, dass er hier keine Fische, sondern Enten fängt. Ein wenig später führt er uns durch die angrenzenden Räume. Diese liegen etwa einen Meter tief in der Erde, ab Fenster oberhalb. Wir kommen durch eine kleine Küche, sehen ein weiteres Schlafzimmer und im letzten Raum sein „Jagdzimmer“. Er öffnet einige Luken und wir haben freien Blick auf den See und die darauf befindlichen Enten – ganz schön getarnt. Die Enten ahnen nichts von ihrem Pech.
Zurück im ersten Raum erklärt er die an einem Deckenbalken befestigen Bilder. Fotografien von seiner Familie und seinen Freunden. Viele seiner Freunde sind bereits tot. Auf meine Frage wie alt er ist antwortet er:“ 80 Jahre“. Doch er wirkt viel jünger. Seinen Hauptwohnsitz hat er in Soulac – 5 km von hier. Dort lebt er mit seiner Frau, die gewaltige Angst vor Gewittern hat. Und von draußen hören wir noch immer das Gewittergrollen. Nach einer Weile bedeuten wir ihm, dass wir auch vor der Hütte im Unterstand warten können, er die Hütte abschließen und zu seiner Frau fahren kann. Gesagt – getan.
Winkend verabschiedet er sich und braust von dannen. Wir warten noch etwa 10 Minuten. Dann hört der Regen auf, wir schwingen uns auf die Räder und fahren zum CP zurück. „Gott sei Dank“ hat es durch die offenen Dachluken nur in die Dusche geregnet. Mit Lesen vertreiben wir uns den Nachmittag, dann kommt die Sonne hervor und es wird schnell warm. Die Sonnenhungrigen liegen im Sand, wir machen auf Strandläufer und sammeln „Hühnergötter“.
Abends kühlt es merklich ab. Aber vor etlichen Zelten sitzen die Besitzer noch im Freien. Sind wir Weicheier?
Wetter: Bislang hatten wir kein Glück – oft war es bedeckt und der viele Regen ist um diese Jahreszeit ungewöhnlich. Letzte Woche hatte man hier 39 °C bevor wir kamen


bild_1551_01.jpgbild_1551_02.jpgbild_1551_03.jpgbild_1551_04.jpgbild_1551_05.jpgbild_1551_06.jpgbild_1551_07.jpgbild_1551_08.jpgbild_1551_09.jpgbild_1551_10.jpg

Sonntag, 14.Juni CP Euronat

Auch die letzte Nacht hatten wir Regen - morgens trocken, aber bedeckt. Als wir mit den Rädern loswollen tröpfelt es – der Ausflug fällt ins Wasser. So vertreibe ich mir die Zeit mit Marmelade kochen und den Reisebericht im PC vervollständigen. Leider sind uns die Kosten für einen Internetzugang an diesem Platz mit 8 € pro Tag zu hoch – somit ist „Sendepause“ auf unsere Homepage. Auch haben wir an unserem Platz einen schlechten Telefonempfang. Wenn man bedenkt, dass ein CP-Platz hier im Juni um die 30 € am Tag kostet und in Marokko umgerechnet 6 € mit Internet frei, dann fühlen wir uns in Europa „abgezockt“.
Am Nachmittag hört der Regen auf und wir radeln durch die Ferienhaussiedlungen. Die Preise für solche Holzhäuser liegen je nach Größe und Baujahr zwischen 80.000 und 320.000 € und sind dann nur von Anfang April bis Ende Oktober zu nutzen. Einige sind sehr ansprechend gestaltet – auch die Gärten. Viele PKW mit deutschem Kennzeichen davor – Mieter oder Besitzer?
Die Wetteraussichten für die nächsten Tage sind eher besch……


bild_1552_01.jpgbild_1552_02.jpgbild_1552_03.jpgbild_1552_04.jpg

Montag, 15.Juni CP Euronat

Wir nutzen die regenfreie Zeit und radeln nach Montalivet und ein Stück ins Binnenland – mit einem Abstecher zur Windmühle von Vensac. Diese kann aber nur in den Monaten Juli und August zu besichtigt werden. Ohne nennenswerte Steigungen erreichen wir nach 40 km den CP. Am Nachmittag Nieselregen – nichts mit Strandspaziergängen!

bild_1553_01.jpgbild_1553_02.jpgbild_1553_03.jpg

Dienstag, 16.Juni CP Euronat

Das Wetter wird besser – liegt das am Wind? Heute radeln wir durchs Binnenland zur Gironde Mündung, über Grayan bis Talais. Von hier geht ein Rundweg zu Gironde-Mündung und zurück. Am Fluss ist Ebbe und die Fischerhäuschen mit Steg ragen weit aus dem Wasser. Nach ungefähr 2 km verliert sich der Radweg im hohen Gras – hier kommt man nur zu Fuß weiter und so kehren wir um. In den kleinen Ortschaften stehen hübsche Ferienhäuser – doch noch unbewohnt. Sicherlich ist hier so ein Häuschen wesentlich billiger als an der Küste. Hortensien blühen davor in rosa und blau – Rosen ranken üppig. Einige Bewohner verbergen ihre Gärten hinten hohen Zäunen, andere zeigen stolz ihren Besitz. Wir haben die ganze Zeit Sonne pur und den Wind von vorn – doch der Regen bleibt aus „Gott seid dank“. Nach 48 km ist unser CP erreicht, uns tut der Popo weh!
An unserem Hausstrand kann man den kalten Wind nur in flachen Sandsenken ertragen doch trotzdem ist recht viel Betrieb. Seit dem letzten Wochenende gibt es Badeaufsicht – tagsüber bewachen Rettungsschimmer den Strand.


bild_1554_01.jpgbild_1554_02.jpgbild_1554_03.jpgbild_1554_04.jpg

Mittwoch, 17.Juni CP Euronat

Wenn man dem Wetterbericht Glauben schenken darf, dann ist heute ein absoluter Sonnentag angezeigt. Doch zu viel Sonne schadet nur und schon bald sitzen wir auf den Rädern nach Soulac. Der Weg ist bekannt und am Vormittag ist er beschattet. Peter schlägt einen Abstecher nach le Verdon sur Mer vor, das ist der letzte Ort vor der Fähre. Ob das unsere Akkus aushalten? Der Weg ist interessant. Nicht nur geradeaus zweigt er mal nach links oder rechts ab und es geht auf und ab. Den E-Bikes macht das nichts aus. Die Strandparkplätze liegen trotz des guten Wetters recht verwaist. Auch hier hat man durch Höhenbeschränkung die Reisemobile verjagt. Verdon sur Mer hat außer Ferienhäusern und einem Stellplatz für Womo nicht viel zu bieten und schon bald befinden wir uns auf dem Rückweg. Wir stoppen an einer hohen Düne und schauen was dahinter liegt: einsamer weißer weiter Strand mit vorgelagerten kleinen Gumpen vor einer Betonwand. Auf dieser führten die Schienen einer Eisenbahnlinie. Diese Gumpen sind geradezu ideal für Kinder – nicht zu tief und daher ungefährlich, da es keinen direkten Zugang zum Meer gibt. Hier könnte man mehr Zeit verbringen. Doch wir wollen auf unserem CP noch ans Wasser. So setzten wir die Rücktour fort und sind nach 53 km am Platz.

bild_1555_01.jpgbild_1555_02.jpg

Donnerstag, 18.Juni CP Euronat

Heute sind wir 1 Woche am Platz und wir beschließen um 3 weitere Tage zu verlängern – zumal das Wetter noch so bleiben soll. Heute fällt die Radtour aus, denn am Vormittag ist Ebbe und wir wollen den breiten festen Strand für einen langen Spaziergang nutzen. Viele tun es uns gleich – besonders die Hundebesitzer. Nur bedauerlich, dass sie die Hinterlassenschaften ihrer Lieblinge übersehen. Wir sammeln noch eine weitere Türe „Hühnergottsteine“, nun haben wir über 100 Steine zum Basteln.
Am Platz baut Peter die Hängematte auf, die hatten wir total vergessen. Was sich wohl noch so alles in unseren Staukästen befindet frage ich mich. Vielleicht sollten wir mal eine Inhaltsliste anlegen?


Freitag, 19.Juni CP Euronat

Wir radeln südlich zum Hourtin-Plage – Entfernung etwa 25 km. Nachts hat es etwas geregnet – doch am Morgen ist der Spuk vorbei. Es ist kühl doch die Sonne scheint und mit Wind von hinten kommen wir schnell an unser Ziel. Doch am Hourtin-Plage ist noch keine Saison. Die Strandbuden haben um 11 Uhr noch nicht geöffnet und auf den 2 Campingplätzen in Strandnähe weilen wenige Campinggäste. In den Dünen sind große Bagger damit beschäftigt den Strandabgang zu verbreitern. Am Stand liegen viele tote Quallen – das sieht einfach nur ekelig aus! Schon bald sind wir auf der Rücktour und haben jetzt den Wind von vorn – eiskalt. Wir atmen auf, denn auf unserem Platz spüren wir den kalten Wind kaum.

bild_1557_01.jpg

Samstag, 20.Juni CP Euronat

Strandspaziergang und faulenzen am Platz. Am Nachmittag treffen wir uns auf dem CP Le Gurp mit Internetbekannten (die auch gerne Reisen) zum Erfahrungsaustausch. Dietmar und Christel möchten so einiges über Reisen nach Russland wissen. Bei einem Glas Wein tauschen wir Reiseerfahrungen aus. Sie fahren ein Allradfahrzeug und kommen so in entlegene Gebiete - davon können wir nur träumen!
Heute ist unser letzter Tag in Euronat und wir fahren zum Sonnenuntergang ans Meer. Um 22.45 Uhr versinkt sie im Meer – hoffentlich ist sie morgen wieder da!


bild_1558_01.jpgbild_1558_02.jpg

Sonntag, 21.Juni CP Euronat – Ile de Ré

Den Vormittag nutzen wir für einen letzten langen Spaziergang am Meer. Mit dem Abreisen in Euronat nimmt man es nicht so genau. Kurz nach 12 Uhr sind wir abfahrbereit und erreichen die Fähre über die Gironde um 13.25 Uhr. Die Überfahrt kostet für uns knappe 50 € und dauert 45 Min. Über Landstr. geht es nach La Rochelle. Von hier führt eine 3 km lange Brücke auf die Insel Ile de Ré – einmalige Kosten für die Brücke 16 €.
Heute am Sonntag herrscht viel Ausflugsverkehr und die meisten Parkplätze auf der Insel sind wegen der Höhenbeschränkung für uns nicht anzufahren. So quälen wir uns durch die kleinen überfüllten Ortschaften bis zu dem uns empfohlenen Camping in Le Bois Plage. Auskunft in er Rezeption: belegt. Jetzt ist guter Rat teuer. Die Dame von CP nennt uns einen weiteren Platz – hier sollen wir unser Glück versuchen. Einen Stellplatz für Womo in der Nähe kann sie uns nicht nennen (dabei hätte sich einer direkt in unmittelbarer Nachbarschaft befunden, wie wir gegen Abend feststellen).
Wir haben Glück und finden auf dem empfohlenen 5 Sterne-CP (30 € pro Tag) noch ein schattiges Plätzchen.
Schon bald machen wir uns Vorort auf Entdeckertour und fahren die Wege ab. Außer Wohnwagen und Zelte stehen viele Mobilheime aus Holz in allen Größen dicht an dicht. Es gibt ein Schwimmbad und Kinderanimation – doch der steinige Strand kann nur über die Straße erreicht werden. Bis zum Ortszentrum sind es 2 km und wir kommen am Womo Stellplatz vorbei. Zurzeit noch freie Plätze für 8 € die Nacht. Je näher wir dem Ortszentrum kommen, je mehr Häuser reihen sich aneinander. Eingeschossig mit Fensterläden, Stockrosen, Lavendel und Rosen blühen an den Hausmauern. Auf dem Marktplatz ist eine Bühne aufgebaut und davor stehen Bänke und Tische. Ein Getränke- und Paella Stand sorgen für das leibliche Wohl. Um 19 Uhr soll das Fest beginnen, die Musiker proben bereits. Wir setzen uns mit unserem Bier vor die Bühne und schauen den Vorbereitungen zu. Das kann noch dauern und so fahren wir auf dem kürzesten Weg zum Womo zurück.


   |   Tages KM: 130   |   GPS Nord: 46°10'30   |   GPS West: 1°22'40

bild_1559_01.jpg

Montag, 22.Juni Ile de Ré

Heute benötigen wir gute Kondition, denn Peter schlägt eine Tour zum Leuchtturm vor. Mit kleinen Abstechern etwa 50 km. Das Wetter ist gut und um 10 Uhr geht es los.
Auf den Radwegen ist unerwartet viel los – in beide Richtungen. Gruppen, Familien mit Anhängern, in diesen sitzen die Kleinkinder oder Hunde. Die Hunde überwiegen! Erster Stopp in Courcarde sur Mer: enge Gassen mit alten Häusern und Blumenschmuck davor.
Weiter an Wiesen, Weinanbau und Wasserbecken für die Salzgewinnung entlang. Hier bei den kleinen Teichen befindet sich ein Vogel-Naturschutzgebiet. Im Yachthafen von Ars en Ré sitzen die Touristen vor den Restaurants und Cafés und lassen es sich gut gehen. Über gute Radwege mit wenig Straßenverkehr erreichen wir den Leuchtturm. Der neue aus dem 19. Jh. kann bestiegen werden. Auf dem Gelände um den Turm befinden sich Geschäfte mit Souvenirs und Restaurants – es herrscht ein großer Rummel. Schön ist der ursprüngliche Badestrand vor Les Portes en Ré und fast Menschenleer. Zurück über die Wasserteiche mit ihrer Salzgewinnung – das Salz von Ile de Ré ist ein begehrtes Reisemitbringsel. Jetzt haben wir den Wind von vorn. Im Wattenmeer sehen wir bei Ebbe Muschelsucher, nur der Geruch vom Watt ist unschön – nichts wie weg hier! An zahlreichen Plätzen befinden sich Imbissstände an denen frische Austern gekauft und verzehrt werden können – nicht ganz „unser Fall“. Bei Saint Martin de Ré biegen wir Richtung Heimatort ab. 58 km sind für heute genug und mir tut der Popo weh – morgen werden wir Saint Martin anschauen.


bild_1560_01.jpgbild_1560_02.jpgbild_1560_03.jpgbild_1560_04.jpgbild_1560_05.jpgbild_1560_06.jpgbild_1560_07.jpgbild_1560_08.jpgbild_1560_09.jpgbild_1560_10.jpgbild_1560_11.jpgbild_1560_12.jpgbild_1560_13.jpgbild_1560_14.jpgbild_1560_15.jpgbild_1560_16.jpg

Dienstag, 23.Juni Ile de Ré

Das Wetter ist gut und wir wollen den anderen Teil der Insel Richtung Brücke entdecken. Bald ist Sainte Marie de Ré erreicht. Heute ist Wochenmarkt und Stände mit Obst, Gemüse, Blumen, Fleisch und Bekleidung sind aufgebaut. Wir radeln in den alten Stadtteil und besichtigen die Kirche - der Ort wirkt sehr verschlafen. Der Radweg führt durch Wiesen, Getreidefelder, Weinanbau und an den Dünen entlang. Hier ist der steinige Strand so gut wie leer. Ein traumhaftes Plätzchen das wir uns merken. Dann geht es zur anderen Inselseite nach Rivedoux Plage. Wir sehen „Muschelbänke“ und ein Arbeiter ist dabei im Watt mit dem Traktor seine Muscheln einzusammeln. Auf dem Weg nach La Flotte gibt es Reste einer alten Festung und Kirche anzusehen. La Flotte hat einen kleinen Binnenhafen mit vielen Restaurants drum herum – das hat Flair und es ist viel los. Nur ein Café nach unseren Vorstellungen finden wir nicht. Saint Martin de Ré ist sehr altertümlich und die ganze Stadt erscheint wie eine Festung. Für mich ist der Binnenhafen mit seinen Segelyachten und unzähligen Restaurants der schönste Platz. Erstmals sehe ich belebte Einkaufsstr. mit unzähligen Geschäften. Alles wirkt sehr belebt. Kommt das durch die vielen (reichen) Freizeitkapitäne?
Wir probieren Muscheln und prosten uns mit Weißwein auf diesen schönen Tag zu. Nun sind es bis zu unserem Stellplatz nur noch wenige km.


bild_1561_01.jpgbild_1561_02.jpgbild_1561_03.jpgbild_1561_04.jpgbild_1561_05.jpgbild_1561_06.jpgbild_1561_07.jpgbild_1561_08.jpgbild_1561_09.jpgbild_1561_10.jpgbild_1561_11.jpgbild_1561_12.jpgbild_1561_13.jpgbild_1561_14.jpgbild_1561_15.jpgbild_1561_16.jpgbild_1561_17.jpgbild_1561_18.jpgbild_1561_19.jpgbild_1561_20.jpgbild_1561_21.jpgbild_1561_22.jpg

Mittwoch, 24.Juni Ile de Ré

Das Wetter ist so super und wir beschließen noch drei weitere Tage auf der Insel zu bleiben – doch auf einem anderen Platz. Bei Sainte Marie haben wir gestern einen kleinen Campingplatz (direkt am Meer) entdeckt. Ob wir diesen, der Name ist uns unbekannt, auf Anhieb finden? Der kleine Ort Sainte Marie hat viele enge Gassen, für Womo zu schmal. So fahren wir nach dem Ort ab und Peter holt sein Fahrrad raus um die Strecke zu erkunden. „Alles klar“, lautet seine Antwort als er zurückkommt. Auf dem kleinen familiären CP will man 16€ pro Tag. Es gibt schattige Plätze unter Maulbeerbäumen, die wir auf der Durchfahrt streifen. Die überreifen Früchte hinterlassen rote Streifen auf dem Alkoven. Wir müssen diese Spuren sofort entfernen bevor sie eintrocknen. Relaxen und lesen in der Mittagshitze am Platz. Danach schwingen wir uns auf die Räder und radeln zu unserem Lieblingsstrand – nur 3 km entfernt. Bei Ebbe laufen etliche Personen durchs Watt – sie suchen Muscheln. Eine Tafel am Strand besagt: es dürfen pro Person und Tag 5 kg Muscheln für den Eigenbedarf gesammelt werden.
Abends können wir dank der Sonne noch bis 21 Uhr vor dem Mobil sitzen – Wein trinken und es uns gut gehen lassen.


   |   Tages KM: 16   |   GPS Nord: 46°08'43"   |   GPS West: 1°18'55"

bild_1562_01.jpgbild_1562_02.jpgbild_1562_03.jpg

Donnerstag, 25.Juni / Freitag, 26.Juni Ile de Ré

Ruhetag und Strandtag. So stelle ich mir den Urlaub vor: Sonnen, faulenzen und lesen.

bild_1563_01.jpgbild_1563_02.jpg

Samstag, 27.Juni Il de Re - Amboise

Schade, dass man so gar keinen Kontakt zu den Franzosen bekommt. Diese sitzen auf dem CP in kleinen Gruppen beieinander – kennen sich wohl schon seit geraumer Zeit. Dazu muss ich bemerken, dass in der Vorsaison überwiegend Personen in unserem Alter unterwegs sind – und die sprechen wohl nur französisch.
Auch auf der Rücktour wollen wir die Mautstraßen vermeiden und es heute nach Möglichkeit bis Tours schaffen. Wir fahren bis Amboise. Schon von weitem besticht das auf einer Anhöhe liegende Schloss aus dem 16. Jh. Der Stellplatz liegt fuß nah. Doch wegen der großen Nachmittagshitze relaxen wir ein wenig im Schatten und spazieren erst am frühen Abend auf Entdeckertour. Ganz Ambois ist eine Flaniermeile mit vielen Restaurants, Cafés und kleinen Geschäften. Bei dem schönen Wetter wollen alle nur draußen sitzen.
Das Schloss hat seit 18.30 Uhr seine Pforten geschlossen. Heute wären auch venezianische und Kostüme „herumspaziert“, so besagt es ein Aushang. Schade, dass haben wir verpasst!
Wegen der großen Hitze im Mobil verweilen wir noch lange im Freien.


   |   Tages KM: 322   |   GPS Nord: 47°25'04   |   GPS Ost: 0°59'17

bild_1564_02.jpgbild_1564_02_b.jpgbild_1564_03.jpgbild_1564_04.jpgbild_1564_05.jpgbild_1564_06.jpgbild_1564_07.jpgbild_1564_08.jpgbild_1564_09.jpgbild_1564_10.jpgbild_1564_11.jpg

Sonntag, 28.Juni - Amboise - Chaumont s. Loire

Nachts Ruhestörung durch Jugendliche auf dem nahen Freizeitgelände. Erst gegen Morgen kühlt es ab. Wir wollen weiter die Loire entlang und den Blick auf den Fluss genießen. Doch wir schauen überwiegend auf Bäume und Buschwerk. Nach 20 km erblicken wir auf der anderen Flussseite das Schloss Chaumont sur Loire. Die Parkplätze am Ufer sind gut belegt, dahinter befinden sich Flohmarktstände. Da müssen wir hin! Viele Gegenstände aus „Großmutters Zeiten“ – doch für heute ist unser Bedarf gedeckt. Die Hitze nimmt schon vormittags so zu, dass wir überhaupt keine Lust haben weiterzufahren und beschließen auf dem nahen CP zu verweilen. 10 € die Nacht sind durchaus erschwinglich und von unserem schattigen Plätzchen können wir den Blick auf die Loire genießen. Nach der größten Mittagshitze starten wir um 16 Uhr zu einer kleinen Radtour nach Blois (Radwanderkarte gibt es gratis auf dem CP). Das erste Stück fahren wir schattig an der Loire entlang – dann führt der Weg ins gebirgige Landesinnere und wieder an die Loire zurück. Schweißgebadet kommen wir in Blois an und schon bald rinnt das erste Erfrischungsgetränk unsere durstigen Kehlen hinab. Selbst am Sonntag sind in Blois alle Geschäfte geöffnet und es herrscht ein reges Treiben. Im Zentrum liegt das Schloss auf einer Anhöhe und es ist beschwerlich die Stadtbesichtigung mit dem Rad durchzuführen.
Fast auf dem gleichen Weg geht es zurück. Auf einem CP Cande sur Beuvron (5 Sterne)mit Schwimmbad stärken wir uns in dem kleinen Restaurant. Von hier sind es nur noch 7 km bis zu unserem CP. Wir vermeiden unterwegs großen Reden, denn die unzähligen Mückenschwärme fliegen uns direkt in den Mund.
Vor unserem Mobil können wir bis 22 Uhr die Abendstimmung an der Loire genießen.
Nachts veranstalten die Frösche ein gewaltiges Konzert und wünschen uns eine gute Nacht.


   |   Tages KM: 20   |   GPS Nord: 47°29'12   |   GPS Ost: 1°11'48

bild_1565_01.jpgbild_1565_02.jpgbild_1565_03.jpgbild_1565_04.jpgbild_1565_05.jpgbild_1565_06.jpgbild_1565_07.jpgbild_1565_08.jpgbild_1565_09.jpgbild_1565_10.jpgbild_1565_11.jpgbild_1565_12.jpgbild_1565_13.jpg

Montag, 29.Juni Chaumont s. Loire - Asfeld

Heute müssen wir Strecke schaffen, wenn wir am Dienstagabend bei Marianne und Uli sein wollen. Von unserem Übernachtungsplatz bis Orleans benötigen wir für die 66 Kilometer 90 Minuten. Nur weil wir mit Ausblick auf die Loire fahren wollen! Die haben wir nur wenige Male gesehen, da es erst über eine Umleitung und dann durch kleine Orte ging. Auch in der Großstadt waren sich unsere zwei Navis nicht einig. Schließlich haben wir uns mit der Landkarte die größeren Orte auf unserer Strecke herausgepickt. Wir kommen durch das Anbaugebiet des Champagners. Auf den Hügeln Weinreben soweit das Auge reicht. Gerne hätten wir uns Epernay angesehen, doch durch die vielen Baustellen und Fahrbahnverengungen finden wir keinen Parkplatz. Wir passieren Reims auf einer Autobahnumgehung und erreichen gegen 16 Uhr unseren Stellplatz am Canal des Ardennes. Den Pfosten für die Höhenbegrenzung klappen wir ohne Skrupel einfach beiseite und parken direkt am Kanal.

   |   Tages KM: 422   |   GPS Nord: 49°28'16   |   GPS Ost: 4°06'48

bild_1566_01.jpgbild_1566_02.jpgbild_1566_03.jpgbild_1566_04.jpgbild_1566_05.jpgbild_1566_06.jpgbild_1566_07.jpgbild_1566_08.jpg

Dienstag, 30.Juni Asfeld - Telgte

Über mautfreie Autobahnen in Frankreich, Belgien, Holland und Deutschland kommen wir um 17 Uhr auf dem Stellplatz: Rasthus Lauheide bei Telgte/Münster an. Hier wollen wir unsere Reisebekannten Marianne und Uli zum Erfahrungsaustausch treffen. Sie haben 2014 nach dem Iran auch noch den Oman bereist und wollen 2016 wie wir in die Mongolei.
Wir sitzen unter hohen Eichen im Schatten und plaudern bis spät in die Nacht.
...


   |   Tages KM: 534   |   GPS Nord: 51°59'53   |   GPS Ost: 7°45'15

bild_1567_01.jpgbild_1567_02.jpgbild_1567_03.jpgbild_1567_04.jpgbild_1567_05.jpgbild_1567_06.jpgbild_1567_07.jpgbild_1567_08.jpgbild_1567_09.jpg

Mittwoch, 1.Juli Telgte

Mittwochs hat das Rasthus Ruhetag, gestern Abend ist noch ein weiteres Mobil auf den Stellplatz gefahren. Hier sagen sich „Hase und Igel“ gute Nacht - Natur pur!
Mit den Rädern geht es ins nahe Telgte. Wir wollen uns die Wanderausstellung der Betonfiguren ansehen. Mit einem Standortplan der Figuren machen wir uns zu Fuß auf den Weg. Die lebensgroßen Betonfiguren und – gruppen haben Namen und sind an sehr unterschiedlichen Plätzen aufgestellt. Sie gefallen mir ausgesprochen gut, da sie sitzend oder stehend sehr lebensecht dargestellt sind. Auch die Gesichter strahlen Lebendigkeit aus und sind sehr gut gelungen. Die Figuren sind nach der Ausstellung käuflich zu erwerben, eine Figur soll 3000 € kosten.
Telgte mit seinen vielen Restaurants, Cafés und den individuellen Geschäften strahlt Flair aus. Es gibt viele Radwege in die nähere Umgebung und einige sind sogar als Rundwege ausgearbeitet. So etwas gefällt mir und wir müssen zu einem anderen Zeitpunkt unbedingt wieder hierher kommen. Außerdem liegt die schöne Stadt Münster nicht weit.
Den Abend beenden wir mit netten Gesprächen bei einem Glas Wein.


bild_1568_01.jpgbild_1568_02.jpgbild_1568_03.jpgbild_1568_04.jpgbild_1568_05.jpgbild_1568_06.jpgbild_1568_07.jpgbild_1568_08.jpgbild_1568_09.jpgbild_1568_10.jpgbild_1568_11.jpgbild_1568_12.jpgbild_1568_13.jpg

Donnerstag, 2.Juli Telgte - Glinde

Definitiv ist heute der wärmste Tag unserer Reise. Schon um 10.30 Uhr haben wir 29 °C und der Verkehrsfunk sagt viele Staus voraus. Doch wir haben Glück, wenn wir die Stellen erreichen, haben sich die Staus aufgelöst. So erreichen wir ohne Behinderungen um 12 Uhr unser Zuhause in Glinde.

   |   Tages KM: 293

schliessen