schliessen

Marokko - 2017

die abgebrochene Reise

Samstag, 11.02. Glinde - Hanau

Fast pünktlich um 9.00 Uhr starten wir unsere erste Reise in diesem Jahr, auf nach Marokko. Fast haben wir nicht mehr daran geglaubt.
Gestern Morgen kam ein Anruf von Monikas Mutter sie hat Schmerzen und muss zum Arzt. Wir also schnell einen Termin beim Urologen, der Fall ist schnell geklärt und kann mit Antibiotika behandelt werden. Wir kommen zurück in ihr Zuhause und was ist, - die Heizung ausgefallen. Der Heizungs- Klempner hat keine Zeit liefert aber Heizkörper, das kann aber die elektrische Anlage nicht ab und das halbe Haus ist Stromlos! Die Handwerker versprechen uns, dass am Samstag alles wieder läuft und wir beruhigt fahren können.
Pünktlich zum Kaffee kommen wir bei meiner Schwester in Hanau an und verbringen einen schönen Abend gemeinsam.


   |   Tages KM: 498

Sonntag, 12.02. Hanau - Walldürn

Am Sonntagmittag kehren wir bei einer Äppelwoi- Wirtschaft ein, in der man äußerst Preiswert und große Portionen Essen kann. Am Nachmittag machen wir uns auf den Weg zu Goldschmitt wo die Hubstützen in unseren „neuen“ PhoeniX 7800BMRSL eingebaut werden sollen.
Ein Anruf zu Hause bestätigt uns dass es wieder Warm und allen ein Licht aufgegangen ist.


   |   Tages KM: 107

bild_1772_01.jpg

Montag, 13.02. Walldürn

Pünktlich fangen die Handwerker mit den Hubstützen an.
Ein Kontrollanruf bei Monikas Mutter versetzt Monika in helle Aufregung, ihre Mutter will nicht aufstehen und hat Schmerzen. Monika beordert den Hausarzt hin, damit er sich das Anschaut. Der weist ihre Mutter in die Ambulanz ins Krankenhaus ein. Nun ist guter Rat teuer! Das Mobil wird erst am Abend fertig so bleiben wir hier noch eine Nacht und klären das morgen früh mit dem Krankenhaus.


bild_1773_01.jpgbild_1773_02.jpg

Dienstag, 14.02. Walldürn - Ebringen

Das Krankenhaus hat noch keinen Befund aber Monikas Mutter soll noch ein paar Tage im Krankenhaus zur Beobachtung bleiben.
Der Familienrat beschließt Monika fährt nach Hause und ich fahre weiter nach Spanien. Monika fliegt wenn alles geklärt ist hinterher.
So starten wir nach Karlsruhe zum Hauptbahnhof und Monika fährt mit dem Zug nach Hause. Ich setzte die Fahrt nach Waldkirch fort und statte Monikas Cousine und Mann einen Besuch ab. Hier in Waldkirch ist herrliches Wetter, schön warm, die Schneeglöckchen blühen und die ersten Tulpen wagen sich heraus.


   |   Tages KM: 304   |   GPS Nord: 47°57'05   |   GPS Ost: 7°49'14

bild_1774_01.jpgbild_1774_02.jpgbild_1774_03.jpgbild_1774_04.jpg

Mittwoch, 15.02. Ebringen - Lapalisse

Heute Morgen hab ich mich mit Rosemarie und Harald (unsere Reisebegleitung in die Mongolei) im Kaffee zu einem gemeinsamen Frühstück verabredet. Wir haben viel zu erzählen und tauschen unsere Erfahrungen aus. Es sind nette Gespräche, wir könnten noch lange Reden aber ich will weiter und bei strahlendem Sonnenschein fahre ich durch Frankreich bis Lapalisse. Es folgt ein Spaziergang durch die Stadt die um 17.00 Uhr noch mit 15°C aufwarten kann. Leider wird dieser Ort von mal zu mal trostloser, scheinbar ziehen auch von hier alle fort Richtung Großstadt.

   |   Tages KM: 433   |   GPS Nord: 46°15'01   |   GPS Ost: 3°38'09

bild_1775_01.jpgbild_1775_02.jpgbild_1775_03.jpgbild_1775_04.jpgbild_1775_05.jpgbild_1775_06.jpgbild_1775_07.jpgbild_1775_08.jpgbild_1775_09.jpg

Donnerstag, 16.02. Lapalisse - Montagnac

Im Nebel verlasse ich Lapalisse, doch schon bald klart es auf und im strahlendendem Sonnenschein geht es über die Mautfreie Autobahn gegen Süden. Nur die Brücke bei Milaut kostet etwa 25.- ich hatte mir schon lange Mal vorgenommen unten durch das Tal zu fahren. Also heute ist der richtige Tag, aber so einfach ist das gar nicht. Der direkte Weg ist für Fahrzeuge über 3.5t gesperrt. Mein Navi weiß das und führt mich einen endlosen weiten Weg. Zwar sehr schön und als touristische Straße ausgewiesen, für Fahrzeuge weniger als 10m Länge. Also das passt ich bin ja nur 8.22m lang. Leider stand da nichts von Breite. So bin ich im Schweiße meines Angesichts 30km auf einer schmalen einspurigen Strecke gefahren. Selbst 2 Pkws hätten oft Probleme gehabt. Aber ich hatte irres Glück auf der ganzen Strecke sind mir nur 3 Radfahrer entgegen gekommen. Ich habe Blut und Wasser geschwitzt, auf einer Seite ging es steil bergab und keine Leitplanken. Nächstes Mal werde ich wieder die Maut bezahlen. Für die Nacht steuere ich einen Stellplatz in Montagnac an. Ich laufe noch etwas durch die engen Gassen dieses traurigen Städtchens. Ich habe das Gefühl jedes 10. Haus soll verkauft werden. Heute Abend um 20.00 Uhr noch 10°.

   |   Tages KM: 450   |   GPS Nord: 43°28'29   |   GPS Ost: 3°29'29

bild_1776_01.jpgbild_1776_02.jpgbild_1776_03.jpgbild_1776_04.jpgbild_1776_05.jpgbild_1776_06.jpgbild_1776_07.jpgbild_1776_08.jpgbild_1776_09.jpg

Freitag, 17.02. Montagnac - Amposta

Je weiter südlich meine Tour heute führt um so mehr blühende Bäume säumen die Straße. Selbst der Ginster beginnt zu blühen. Am Nachmittag suche ich mir einen Stellplatz im Ebro- Delta. Der Stellplatz ist gut gefüllt hier im Natur Park.

   |   Tages KM: 507   |   GPS Nord: 40°39'33   |   GPS Ost: 0°40'31

bild_1777_01.jpgbild_1777_02.jpgbild_1777_03.jpgbild_1777_04.jpgbild_1777_05.jpgbild_1777_06.jpgbild_1777_07.jpgbild_1777_08.jpgbild_1777_09.jpgbild_1777_10.jpgbild_1777_11.jpg

Samstag, 18.02. Amposta - Denia

Gemütlich mache ich mich auf den Weg zu Jürgen nach Denia. Die Fahrt ist ereignislos, wenn man von den vielen Bordsteinschwalben am Wegesrand absieht. Pünktlich zum Kaffee treffe ich bei Jürgen ein.

   |   Tages KM: 313

bild_1778_01.jpgbild_1778_02.jpgbild_1778_03.jpg

Sonntag, 19.02. - Mittwoch, 22.02. Denia

Wir verbringen ein paar gemütliche Tage, Jürgen ist zurzeit auch alleine, Ilona ist auch für ein paar Tage in Hamburg. Die Zeit vergeht wie im Fluge mit Lesen, Erzählen am Mobil rumschrauben und mit netten Restaurant besuchen.

Donnerstag, 23.02. Denia - Canada del Trigo

Wie bekannt hält es mich nie lange an einer Stelle und so ist heute die Zeit des Abschieds gekommen.
Ich fahre weiter südlich durch das Binnenland und habe in Canada del Trigo auf der Casa de cinco Hermanos ein schönes Plätzchen gefunden.


   |   Tages KM: 185   |   GPS Nord: 38°24'12"   |   GPS West: 1°08'12"

bild_1783_01.jpgbild_1783_02.jpgbild_1783_03.jpgbild_1783_04.jpgbild_1783_05.jpgbild_1783_06.jpgbild_1783_07.jpgbild_1783_08.jpgbild_1783_09.jpgbild_1783_10.jpg

Freitag, 24.02. - Samstag, 25.02. Canada del Trigo

Schlechte Nachrichten von zu Hause, Monikas Mutter ist aus dem Krankenhaus entlassen, kann aber nicht mehr zu Hause leben. Das erste Heim hat Monika nicht gefallen und ist nach 3 Tagen in ein anderes umgezogen. Nun muss erst mal abgewartet werden wie es dort klappt. Wir geben die Hoffnung noch nicht auf das wir unsere Reise doch noch fortsetzen können. Derweil vertreibe ich mir die Zeit mit Lesen und kleinen Wanderungen.

bild_1784_01.jpgbild_1784_02.jpgbild_1784_03.jpgbild_1784_04.jpgbild_1784_05.jpgbild_1784_06.jpgbild_1784_07.jpgbild_1784_08.jpgbild_1784_09.jpgbild_1784_10.jpgbild_1784_11.jpgbild_1784_12.jpgbild_1784_13.jpg

Sonntag, 26.02. - Monag, 27.02. Canada del Trigo - La Azohia

Nach rund 150 km komme ich auf dem Stellplatz in La Azohia an. Der Platz ist gut gefüllt und die einigermaßen ebenen Plätze sind natürlich alle besetzt. Aber mit Hilfe der Hubstützen und einiger Unterlegplatten stehe auch ich dann fast gerade. Eine kleine Wanderung ans Ende der Bucht bringt etwas Abwechslung. Am Montag versuche ich den Berg in Hintergrund zu besteigen, was mir auch mit einigen Mühen gelingt. Den Rest des Tages verbringe ich bei 20°C mit lesen.

   |   Tages KM: 150

bild_1786_01.jpgbild_1786_02.jpgbild_1786_03.jpgbild_1786_04.jpgbild_1786_05.jpg

Dienstag, 28.02. La Azohia - Glinde

Leider werde ich die Reise hier abbrechen und nach Hause fahren. Meine Frau wird nicht nachkommen und alleine werde ich dann auch nicht nach Marokko fahren.
Bis zu nächsten geplanten Reise im Juni nach Tschechien.....


schliessen